Wenn einzelne Heizkörper kühl oder gar kalt bleiben, obwohl sie voll aufgedreht sind, dann fehlt ein hydraulischer Abgleich, oder er ist schlicht zu schlecht.

Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass alle Heizflächen die Wärmemenge bekommen die sie benötigen. Und zwar auch dann, wenn alle gleichzeitig die volle Wärmeleistung anfordern. Damit werden dann alle Wohnräume gleichmäßig warm. Nur die Bäder werden etwas wärmer, ganz so wie es für den optimalen Komfort sein soll.

Was passiert ohne hydraulischen Abgleich?

Fehlt der hydraulischen Abgleich, oder ist er nicht gut genug, sucht sich das Wasser den leichtesten und damit den kürzesten Weg zurück zum Ausgangspunkt (zB dem Heizkessel).
Die entfernteren Heizflächen bleiben dadurch unterversorgt und einzelne Räume kühler oder sogar kalt. Trotzdem steigt der Verbrauch, weil das erwärmte Heizungswasser zu schnell durch den oder die überversorgten Heizflächen fließt. Dadurch hat es dort zu wenig Zeit, um die Wärme an den Raum abzugeben und kommt viel zu heiß zurück. Gleichzeitig wird mehr Brennstoff benötigt, um die gleiche Menge an Wärmeenergie zu produzieren.

In Mehrfamilienhäusern sind es oft Nutzer in den oberen Stockwerk deren Heizkörper oder Räume nicht ausreichend warm werden.
Um die kühleren Räume dennoch warm zu bekommen, wird in fast allen betroffenen Anlagen die Vorlauftemperatur bzw. die Heizkurve höher als nötig eingestellt. Oft wird auch die Pumpleistung erhöht, oder sogar eine leistungsstärkere Pumpe eingebaut. Diese Maßnahmen führen dann zu einem viel höheren Energieverbrauch als nötig. Darüber hinaus führen Sie auch zu weniger Komfort weil es oft zu heiß, oder zu kühl ist. Zusätzlich kommt es dann meist zu Geräuschbildung an den Heizkörpern.

Mit der einmaligen Maßnahme eines guten hydraulischen Abgleichs lässt sich das in jeder Anlage reparieren!

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